Auf 45km Länge, rund um Rodalben verläuft der weit über die Grenzen bekannte Rodalber Felsenwanderweg. Er erschließt sämtliche Seitentäler mit dem Tal der Rodalb und wurde als erster Premium-Wanderweg der Pfalz mit dem Qualitätssiegel "Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet.

Der Weg lässt sich bequem in mehreren Etappen erwandern und ist hervorragend ausgeschildert!

Eine eigene Wanderkarte mit einem informativen Begleitheft über die Entstehung des Buntsandstein und wissenswertem zu den einzelnen Felsen ist in der Turist-Information im Rathaus der Verbandsgemeinde Rodalben erhältlich...

 





Vom Entenstein am Felsmassiv Alte Burg führt unser Teilstück des Felsenwanderweg ins Hettersbachtal zum Hettersbachfelsen und weiter zu den Felsen oberhalb des Anwesen Dully. Für diese Strecke haben wir als Gitarrengruppe Burgfreunde die Patenschaft übernommen...

Bild neben:

Künftig soll ein Schild am ehemaligen "Wallgraben" im Hettersbachtal auf den "Vorwall" der "Alten Burg" hinweisen.




   Beschreibung "Patenschafts-Teilstück" der Gitarrengruppe Burgfreunde

Am "Pfosten 92" beim Entenstein-Felsen beginnt das rund 1,5 Km lange Teilstück des Rodalber Felsenwanderweg für welches die Gitarrengruppe die Patenschaft über-nommen hat. In südwestlicher Richtung folgt der Wanderweg am Hang des Grünbühl dem Hettersbachtal. Während sich auf der anderen Bergseite ein fast geschlossene Felsenformation, das Felsmassiv "Alte Burg" entlangzieht, sind hier nur vereinzelte Felsblöcke vorhanden. Diese Seite der auf dem Berggipfel vorhandenen Burganlage musste zusätzlich mit Mauern gesichert werden. (Siehe "Alte Burg" in Rodalben)

Nach etwa 300 Metern zwingt sich der Wanderweg durch eine aufrecht stehende Felsengruppe. Hier wird der Weg von einem Graben gekreuzt der vom Tal zum Bergrücken verläuft. Es handelt sich um einen "Vorwall" der einst auf dem Gipfel befindlichen Burganlage. Ab jetzt wechselt der Baumbestand vom hohen Fichtenwald zu jüngerem Mischwald bevor er nach weiteren 100 Metern in einem alten Buchenbestand aufgeht. Der Felsenwanderweg steigt leicht bergauf an und mündet am Ende des Tales für ein Stück weit in einem alten Forstweg.

Die "offene Trasse"  der Überlandleitung bildet den "Scheitelpunkt" des Tales. Diese Stromtrasse wurde eigens für die US-Army als eine von drei "Ersatz-Leitungen" zur Versorgung der Militäranlagen auf der Husterhöhe angelegt.

Der Weg führt nun auf der anderen Talseite des Hettersbachtals zurück zum Rodalbtal.

Nach wenigen Minuten erreicht man den Hettersbachfelsen.

Diese  Felsenwand ist wohl eine der imposantesten Felsformationen entlang des Rodalber Felsenwanderweg und lädt zum Rasten unter den Felsvorsprüngen, Höhlen und Nischen ein. Die vorhandene Sitzgruppe wurde im Jahr 2014 von unserem Ehrenmitglied Manfred Salzmann gestiftet.

Gleich nach dem Felsen macht der Wanderweg eine Biegung nach links und wieder nach rechts. Hier kreuzt eine weitere "Wallschüttung" die sich auf das Plateau des Horberg zieht den Weg. Nach rund 100 Metern lichtet sich der Wald und gibt einen herrlichen Blick auf das "untere Rodalben" frei. Nach einer weiteren kleineren Felswand kommt man zum "Pfosten 95" wo "unser Teilstück des Felsenwanderweg endet. Die jetzt "offene Landschaft" ist der Durchforstung nach zahlreichen Windbrüchen und Sturmschäden zu danken. Hier wurde nicht aufgeforstet sondern auf Naturverjüngung gesetzt...

 

Ein der zahlreichen Attraktionen am Weg, der imposante Hettersbachfelsen...

Der Bruderfels gilt als Wahrzeichen der Stadt Rodalben, er befindet sich an einem Ausläufer des Grünbühl am Eingang des Langenbachtales über der Stadt Rodalben. Der Felsen ist weithin sichtbar und Nachts angestrahlt !

Nach einer Geschichte von Erneste Fuhrmann-Stone sollen sichhier zwei Brüder im Streit nach dem Leben getrachtet haben, welche dann zu den beiden Sandsteinsäulen erstarrt sind.

Eine traurige paralelle erhält die Gechichte  durch die Tatsache daß hier nach Kriegsende ein aus französischer Gefangenschaft entflohener Soldadt zu tode stürzte.

Der Flüchtige kam Nachts vom Grünbühl und wollte nach Rodalben.  In jener Nacht hielten die Besatzungstruppen eine Übung mit Hunden ab. Der Soldat glaubte seine Flucht sei entdeckt worden und hastete den Lichtern der Stadt entgegen ohne den Felsvorsprung zu bemerken.  Am nächsten Tag wurde er von Rodalber Bürgern entdeckt.


Das Felsmassiv "Alte Burg" ist der zweite der beiden Nachts beleuteten Felsen in Rodalben. Der Felsen (Naturdenkmal) umfasst mit  einigen Lücken fast den kompletten "Burgberg" am Eingang des Hettersbachtales.

Der Wanderer wird vergeblich nach den Resten einer Burg suchen. Die vorhandenen Wälle befinden sich auf dem Bergrücken und sicherten die Bergseite einer vorhandenen Fliehburg ab.

Ob diese Burg, welche auch in verschiedenen Quellen Burg "Entenstein" genannt wird, auf einen keltischen Ursprung zurück gehen ist nicht gesichert.

Eine genauere geschichtliche Darstellung finden Sie an anderer Stelle unserer Homepage.

Tatsächlich ist das Felsmassiv "Alte Burg" die älteste Siedungsstätte in Rodalben und somit Ursprung unserer Heimatgeschichte...


----------  De Dings un de Dingsbums ----------
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